Freitag, März 12, 2010

Lena Meyer-Landrut

Ich hab mich noch nie so sehr für jemanden gefreut, den ich nicht kenne und den ich für nur ein paar Minuten im Fernsehen gesehen habe; der komplette Vorentscheid ging komplett an mir vorbei und ich hatte trotzdem schon gewusst, dass sie es wird, als ich heute den Fernseher anschaltete.

Jennifer Braun ist auch toll, sicher. Sie ist sehr professionell und hat eine gute Stimme, ich hoffe der Raab wird einen Job für sie haben und sie rausbringen, sie ist keine Castingschnepfe, sie hat Potential und scheint auch clever zu sein. Ich glaube, ich würde sie ganz gern haben, so, persönlich.

Aber die Lena finde ich super lustig, sehr schön und ich freue mich auf den Song Contest in Oslo.

Mannmannmann, die Lena; sieht gut aus, ist lustig, hat Talent und ist so echt und liebenswert!

Mittwoch, März 10, 2010

Klearchos Kapoutsis

Heute möchte ich einen Eintrag meinem neuen Facebook-Kumpel Klearchos Kapoutsis widmen, der mir die Erlaubnis gab eines seiner Fotos für das Cover von Kubilabala zu nutzen.

Am 11. Januar brachte er etwas über mein Buch auf seinem Blog und weil mich das riesig freut, gebe ich das zurück und stelle euch diesen Kerl kurz vor.

image Klearchos ist ein Tausendsassa, laut seiner Website ist er Mechanical Engineer, Fotograf und ein Abenteurer, den es auch schon mal nach Bulgarien verschlägt und so bin ich überhaupt nur auf ihn gestoßen, denn er hatte dieses großartige Foto von einem Straßenzug in Sofia geknippst!

Hier ist sein Flickr-Fotostream, von dem ich das Motiv für das Cover hatte und wo man noch viele, aufregende Motive finden kann:

http://www.flickr.com/photos/klearchos/

Vielen Dank, Klearchos!

“Down in Mexico” oder Quentin liebt die Frauen

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Mein aktuelles LIeblingslied befindet sich auf dem Soundtrack zu “Death Proof”, dem wohl unverstandensten und meist unterschätzten Film der letzten zehn Jahre.

Quentin Tarantinos Filme sind zwar brutal und manche finden sie geschmacklos und obszön (ja, so welchse soll es geben), aber sie haben immer starke Frauenfiguren. Denken wir nur an die Braut und ihre weibliche Killerschar in “Kill Bill”, oder Shosanna in “Inglourious Basterds”.

Das sind starke, selbstbewusste Frauen, die es sonst in anderen Filmen dieser Genre nicht gibt, da sind Frauen häufig schmückendes Beiwerk. Und dabei ist es nicht so, dass die Damen in QTs Filmen nicht schön anzuschauen wären, wie euch das Video hier beweisen wird.

The Coasters” waren eine Rhythm & Blues-Band, die 1955 in Los Angeles gegründet wurde und dieser ohrwurmige, coole Song war ihre Debütsingle. Als schwarze Musiker mussten sie sich, trotz ihres Erfolgs, mit Peanuts abgeben. Die Coasters sind noch heute zusammen, nun ja, die Band gibt es noch, aber die Besetzung hat sich komplett geändert.

He wears a red bandana
Plays a cool piana
In a honky tonk, down in Mexico
He wears a purple sash, and a black moustache
In honky tonk, down in Mexico

Chilliger Song. Bis er dann in der Hälfte an Tempo zunimmt. Ihr wollt gar nicht wissen, wie das aussieht, wenn ich dazu abtanze :D

Ganz ähnlich ist auch der Film “Death Proof”, wenn man nicht – so wie ich – jede Sekunde der Dialoge genüsslich über sich ergehen lassen kann und von all dem Trash genervt ist, dem wird das Autorennen in der zweiten Hälfte am Besten in Erinnerung bleiben, weil es für ihn das einzig Sehenswerte war. Da werden ein paar einzigartige Boliden geschrottet und man ist immer DIREKT dran. Es gibt kaum Schnitte, die verhüllen müssten, dass da statt einer der Darstellerinnen eine Stuntfrau aus dem Auto auf die Motorhaube klettert – Tarantino hat da ganz konsequent direkt eine Stuntfrau gecastet und sie eine Stuntfrau spielen lassen.

Zoe Bell ist eine neuseeländische Stuntfrau und Schauspielerin und war das Stand-In für Uma Thurman in Kill Bill. Ihre Leistungen in diesem Film und hinter den Kulissen sind beeindruckend. Sie brach sich beim Dreh mehrere Rückenwirbel und machte weiter!

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Ich würde nicht so weit gehen und sagen “Death Proof” sei ein Chick-Flick. Er ist ein ÜBER-Chick-Flick!

Chick-Flicks sind nämlich häufig alles andere als lieb zu Frauen, da wird gerne die Bitch-Karte ausgespielt oder die Frau als schwächliche, blasse Person dargestellt, die einem unerreichbaren Mann nachhechelt… aber das ist ein anderes Thema. Oh Mann, hasse ich Twilight.

Oh Mann, LIEBE ICH dafür Frauen, ganz so wie Tarantino es tut. Okay, ohne diesen Fußfetisch.

Und weil ich EUCH, meine Leser so lieb habe, gibt es noch zwei weitere Songs aus dem Soundtrack oben drauf, die einfach Hammer sind und zeigen, dass Tarantino nicht nur ein Film-, sondern auch ein Musik-Kenner erster Güte ist.

 

Y – The Last Man

image In den letzten Tagen habe ich mir “Y – The Last Man” von Brian K. Vaughan und Pia Guerra komplett reingezogen und kam deswegen nicht zum Arbeiten an Irgendetwas.

“Y” ist ein 60-teiliger Comic, eine Graphic Novel. Die Grenzen verschwimmen da.

Ich wurde auf den Comic – wie so häufig – über Gerüchte aufmerksam, die eine Verfilmung des Stoffs betrafen. Es wurde getuschelt Shia LaBeouf sollte die Hauptrolle des Yorick übernehmen, das ist inzwischen gestorben oder in Vergessenheit geraten.

Es ist ein apokalyptischer Comic, ich stehe ja auf die Thematik des Weltuntergangs und es müssen nicht immer Zombies dabei sein, bei “Go-Go-Girls of the Apocalypse” von Victor Gischler vermisste ich sie etwas, aber hier nicht. Bei “Y” ist der Ansatz ein ganz anderer, auch wenn dieser genauso das Ende der Menschheit bedeuten würde.

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt der Comic von einer Epidemie, die alle Männer auf einen Schlag vernichtet. Alle Jungen, alle Männer, überhaupt jedes männliche Säugetier und sogar die Bestände der Samenbanken.

Der Comic ist von klaren Linien und gerade soviel Realismus geprägt, dass man ihm alles abkauft, auch wenn mancher Twist etwas überzogen ist. Alle Seiten sind bunt, ich muss gestehen, dass ich bunte Comics den Scherenschnitt-Comics wie Sin City vorziehe.

Der Stil ist etwas schräg, scheint mir aber konventioneller als manch anderer Comic, der so auf dem (amerikanischen) Markt ist. Die Erzählung arbeitet mit Flashbacks und es wird der Hintergrund der Figuren erforscht. Es wird auf die Beziehungen eingegangen, der tatsächliche Grund für die verheerende Epidemie ist zweitrangig und wird nicht eindeutig gelüftet, was ich erfrischend finde.

Da sowieso niemals jemand meiner Empfehlung folgen wird, erzähle ich ein wenig von der Handlung:

Yorick Brown ist ein zweiundzwanzigjähriger Amerikaner und möchte seiner Freundin, die gerade im australischen Outback ist, einen telefonischen Antrag machen, als “die Plage” die Männer dahinrafft.

Dr. Mann, eine chinesisch-japanische Genetikerin bringt gerade ihren eigenen Klon zur Welt, der genauso stirbt, wie jeder Arzt und jeder Patient in diesem Krankenhaus.

355, eine namenlose Agentin eines amerikanischen Geheimbunds schützt nun fortan die Genetikerin und den letzten Mann auf Erden vor den Israelis, die die Macht die dieser Mann hat als erste erkannt haben, vor wahnsinnigen Feministinnen, die ihn ermorden wollen und anderen Bedrohungen, wie Drogenschmuggler und schlechte Tomantensuppe.

Ganz vergessen hatte ich Yoricks Affen. Ja, er hat einen Affen, er wollte ihn als Helferaffen ausbilden und dieses Kapuzineräffchen ist der Schlüssel zu so ziemlich Allem…

Das Lesen hat mich jetzt drei Tage gekostet und es war es wert. Ein großes Abenteuer und wirklich nur für Erwachsene geeignet. Es gibt viel Gewalt, viel Brainfuck, aber auch Humor, Shakespeare-Zitate und leider etwas zu wenig Sex für die Prämisse des letzten Mannes, dessen Ziel es ist, die Welt wieder zu bevölkern. ;-)

Eine ausführliche Review:

http://www.evolver.at/print/Y_Last_Man_Brian_Vaughan_Pia_Guerra

Mittwoch, Februar 24, 2010

Indiana Jones und das Schicksal von Atlantis

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Comic-Relief-Nazis, okkulte Zeremonien, böse Wissenschaftler und eine heiße Rothaarige…

Indiana Jones und das Schicksal von Atlantis hat alles, was ein Indiana Jones braucht.

Die Story stammt aus dem Spiel von LucasArts und mein Kumpel Dale Dassel arbeitet gerade an einer Romanfassung; es gibt Comics zum Spiel, es gab ein stümperhaftes Werk, das alle Dialoge zusammenfasste, aber nie einen Roman!

Ich bin mit der Übersetzung ins Deutsche betraut und arbeite gerade fieberhaft daran, möglichst viel in der Zeit vor meinem Zivildienst, der in wenigen Wochen beginnt, zu schaffen.

imageWir scheren uns nicht um Lizenzen, wir wollen schließlich kein Geld verdienen. Von Fans für Fans entsteht hier eine fantastische, actionreiche Neudichtung der Story um Sophia Hapgood, Indiana Jones und Nur-Ab-Sal, dem letzten König von Atlantis, der als Geistführer Sophia Hapgood anleitet, auf ihrer Suche nach Atlantis.

Das da rechts, ist Dale und hier geht es zu seiner Website, auf der man die – momentan - ersten zehn Kapitel des englischen Originals lesen kann: http://newsradiofanfic.angelfire.com/Atlantis.html

Seit gestern haben wir einen weiteren Mitarbeiter am Projekt!

Jan liest Korrektur und so kann ich heute schon den Prolog veröffentlichen. Aber ich klatsche hier nicht die ganzen 20 Seiten rein, keine Sorge, nur ein kleiner Auszug ;-)

Prolog

 

Indiana Jones saß in der Klemme. Buchstäblich. Der Durchgang war dunkel und kühl, Wände drückten gegen seine Schultern, hatten ihn im Griff wie eine Schraubzwinge. Unglücklicherweise hatte er seine Lederjacke nicht zum Schutz bei sich.

Indy bewegte sich ungeschickt und kam in dem engen Gang nur schwerlich voran. Auf den Knien kriechend zog er sich selbst mit einer Hand nach vorne, während er eine dicke, elektrische Taschenlampe in die tiefschwarze Finsternis richtete. Ihr schwacher, flackernder Strahl brachte nur einige wenige Meter Boden zum Vorschein, der sich scheinbar in die Unendlichkeit erstreckte.

Die Batterien waren fast aufgebraucht, aber er hoffte, dass sie noch ausreichen würden, bis er das andere Ende des Tunnels erlangt hatte. Andernfalls wäre er gezwungen in der Dunkelheit seinen Weg zu finden. Er stand unter Zeitdruck, in Aussicht düsterer Konsequenzen. Wenn er ohne das Götzenbild zurückkam, war Marcus Brody so gut wie tot.

"Komm schon, nur ein kleines Stück.", murmelte Indy zu sich selbst in der staubigen Stille. Schweiß perlte von seinen Brauen und rann ihm in die Augen. Indy blinzelte den salzigen Stich weg, konnte nicht aufhören sich das Gesicht zu wischen. Er musste weiter. Plötzlich stieß er auf eine Erhebung unter sich, knallte mit seinem Ellbogen hart gegen die Wand. Die Taschenlampe rasselte zu Boden, erlosch und stürzte ihn in einen pechschwarzen Kokon aus Dunkelheit.

"Verdammt!", fluchte er und tastete auf dem Boden herum, bis er die Taschenlampe wiedergefunden hatte. Indy drückte den Schalter mehrmals an und aus, ohne Wirkung. Frustriert schlug er das Ende der Lampe auf die Erde - stotternd durchschnitt ein schwacher Strahl die staubige Luft. "Gut. Jetzt bleib an."

"Haben sie schon etwas gefunden, Jones?", hallte eine dumpfe Stimme durch den Korridor. Offenbar war Mr. Smith kein geduldiger Mann und Indy wusste, dass er es sich nicht leisten konnte, den großen, blonden Fremden mit dem unbestimmbaren Akzent, länger warten zu lassen.

"Noch nicht.", rief Indy zurück über seine Schulter.

"Dann halten sie die Augen offen.", befehligte Smith, der am Beginn des Durchgangs eine Pistole auf Marcus richtete.

Der englische Kurator war Mitte Sechzig und das war - für einen Mann wie ihn - kein gutes Alter, um sich auf der Suche nach Artefakten in der Welt herumzutreiben.

Entgegen seiner eher furchtsamen Natur war Marcus seit ihrer Suche nach dem Heiligen Gral letzten Sommer wesentlich wagemutiger geworden - zumindest was ihre Jagd nach archäologischen Relikten betrifft.

Obwohl diese Erfahrung Brody mehr Selbstvertrauen geschenkt hatte, zog Indy es vor, seinen alten Freund nicht noch darin zu bestärken. Aber dafür war es jetzt ohnehin zu spät. Marcus war hier und sie waren beide in Schwierigkeiten. Wenn er die Statue nicht finden sollte, wusste Indy nicht, was er tun würde. Besonders weil er weder Peitsche, noch Revolver bei sich hatte. Er kämpfte sich durch eine hauchdünne Schicht Spinnweben, die sich quer durch den Korridor spannte wie ein grauer Trauerschleier. Er fragte sich, ob diese Passage je ein Ende finden würde. Kaum hatte er den Gedanken gefasst, fiel der Boden ab und entließ ihn auf eine harte, ebene Oberfläche. Indy drehte sich um und sprang auf die Füße. Er fuhr mit dem Licht in jede Richtung, um seine Umgebung zu erkunden. Er fand sich in einem größeren Raum wieder, der etwa drei Meter breit und vielleicht dreimal so lang war. Dicke Holzstämme kreuzten die Decke hoch über ihm.

Die Wände waren von staubigen Regalen gesäumt.

Der Archäologe blinzelte ungläubig, als sein Lichtstrahl Reihe für Reihe Töpfe und Gefäße überflog: stumpfgoldene Barren und kunstvolle Bildhauerarbeiten aus Messing, Stein und Ebenholz.

Da waren tausende Gegenstände, praktisch und buchstäblich ein Warenhaus an antiken Reichtümern, mehr Schätze als man in einem einzigen Leben hätte erstehen und sammeln können. Der Anblick machte ihn atemlos.

Trailer Day 14

Crazy Heart – Oscarkandidat Jeff Bridges spielt einen versoffenen Countrysänger. Wenn das mal nicht den Goldjungen heimholt!

 

Centurion – Römer, Action, Olga Kurylenko und Imogen Poots – Ich liebe Imogen Poots!

Mein neuer Lieblingsfilm dieses Jahr, nach Iron Man 2 :D

 

Noch mehr harte Männer in diesem Wikinger-Streifen. Valhalla Rising. Mann, so einen Film möchte ich mal drehen.

Dienstag, Februar 23, 2010

Männer essen bei Burger King und Frauen bei McDonalds

imageSo ist das.

Das ist ein Faktum.

Spiegel schreibt: McDonald's lockt Frauen mit Veggie-Burger

Aber nicht erst seit diesem Burger ist McDonalds nur für Frauen, die Werbung macht es doch deutlich. Wer läuft nun seit Jahren Werbung für das große M?

Heidi Klum, die große Ikone, das idealisierte Bild der emanzipierten, deutschen Frau, die kein Gramm zu viel auf den Hüften hat, es sei denn, sie ist schon wieder schwanger.

Wogegen Burger King mit der ManCademy wirbt und uns in speicheltreibenden Foodpornspots zeigt, wie Fleisch gegrillt wird und scharfe Jalepenos in einer orgiastischen Verschmelzung von Käse und Zwiebelringen verschlungen werden.

Auf der einen Seite haben wir oberflächliche, klinische Reinheit, die Gesundheit widerspiegeln soll, Frauenburger, sauteure Wraps und Salate und auf der anderen Seite heißes, gegrilltes Fleisch und die Verherrlichung des Machismo.

Ich bin Burger-King-Esser. Die Pommes sind besser, krosser, dicker, schmackiger und die Burger sind reichhaltig, ordentlich belegt und bei Weitem nicht so fad. Nur der Kaffee und das Frühstück fällt Zugunsten von McDonalds aus, wobei so abenteuerliche Geschmacksverirrungen wie ein Schweinefleischpatty zwischen zwei mit Ahornsirupersatz gefüllten Pfannküchlein ein absolutes No-Go bleibt. Burger King hat den besseren Ketchup, echten Heinz-Ketchup, nicht diese Develeys-Soße, die viel zu süß ist.

Nun zu dem Veggie-Burger…

Ich sah den Spot im Fernsehen und mir war klar, dass der Burger nur Mist sein kann, aber als ich dann wirklich reinbiss, konnte ich nicht fassen, wie SCHLECHT der wirklich ist!

Okay, sezieren wir mal den McDonalds Veggieburger:

  1. Das Brötchen ist identisch mit den Burgerbrötchen von Cheeseburger und Hamburger und nur ein luftiges Etwas, mit dem einzigen Zweck den Inhalt zusammenzuhalten.
  2. Der Belag besteht aus Majonäse (ich dachte, ich versuche mal die neue Rechtschreibung, sieht scheiße aus, oder?), Salatfetzchen, mehr Majonäse und noch mehr Majonäse
  3. Dann der Fleisch- pardon Unfleisch-Patty der aus Mais, Kartoffeln und undefinierbarem SCHMIER bestand. Widerlich. Absolut widerlich. Der SCHMIER und die Majonäse gehen keine gute Mischung im Mundraum ein und man schluckt es einfach nur runter. Eine kleine Recherche hat ergeben, dass er Inhalt aus Karotten, Paprika, Mais, Zwiebeln und Lauch, bestehen soll, wobei die Basis Kartoffeln bilden.

Nach über einer Stunde schmecke ich noch immer die säuerliche Majonäse und ich habe einen guten Magen und bereits Zeuch gefuttert um den Geschmack loszuwerden, Spritzgebackenes und trockenes Brot. Erfolglos.

Warum ist da soviel Majonäse drauf? Ich habe einen Verdacht, das Brötchen und der Belag und der Mais-Schmier-Veggie-Patty würden zuwenig Kalorien besitzen und nur ein fetter, verfressener Kunde, ist ein guter Kunde.

Note 5- für den missglückten Veggieburger.

Serdar Somuncu

Bei einer Kabarett-Sendung auf einem Dritten Programm bin ich wiederholt auf Serdar Somuncu gestoßen. Er teilt richtig heftig gegen Deutsche und Türken aus. Ich finde den super. Poltisch unkorrekt und herrlich böse.

Sein erster Auftritt im Quatsch Comedy Club:

Eine ziemlich aktuelle Folge von Night Wash:

Sprecht mir nach:

Tschechische Chefchemiker auf griechisch-chinesischen Passagierschiffen

Magnoli ist super!


Nice hat, originally uploaded by normaneschenfelder.

Heute kam meine Krawatte von Magnoli aus Neuseeland, sie war gerade einmal eine Woche unterwegs.
Die Krawatte ist sehr schön und wenn ihr sehen wollt, wie sehr sie mir steht, dann folgt dem Kaninchen... äh Link.

Freitag, Februar 19, 2010

Alice im Wunderland – Test

Donnerstag, Februar 18, 2010

Mitakuku

Ich bin gerade mit Recherchearbeiten für Mitakuku beschäftigt und hab im Moment mit einem österreichischen Europol-Mann telefoniert, der mir ein paar Sachen erklärt hat.

Wow!

Ich hatte gestern Nacht eine Mail geschrieben! Um 2 Uhr nachts und jetzt, 6 Stunden später, erhalte ich eine telefonische Auskunft!

Mittwoch, Februar 17, 2010

Sperren statt Löschen!

Jetzt hat der Köhler doch tatsächlich das “Internetsperren”-Gesetz unterzeichnet, obwohl die Schwarz-Gelbe-Regierung davon zurückgetreten ist!

Dieser BERUFSPOLITIKER!

Was bedeutet das jetzt?

Als normaler Internetnutzer kann mich das eigentlich nicht stören, Spiegel und Wikipedia werden wohl kaum auf der Liste des BKA landen, in die wir keinen Einblick haben werden.

Aber als KiPo-Nutzer werde ich ab sofort auf einer Seite mit einem Stopp-Schild landen, wenn ich mir eine dem BKA bekannte KiPo-Seite aufrufe. Großartig.

Nur kann jeder JEDER JEDER JEDER, absolut JEDER diese Sperre mit einem Proxy in vielleicht 2 Minuten umgehen! Ich weiß wie es geht! Wir haben das in der Schule TÄGLICH gemacht, um auf YouTube zu gelangen.

Was geht noch einher mit diesem “Sperren, statt Löschen”?

Nun, es ist erwiesenermaßen so, dass die meiste KiPo auf deutschen Servern gehostet werden, nicht in Malaysia, nicht in Thailand oder auf den Bahamas. Auf deutschen Servern, die der deutschen Gesetzgebung unterliegen. Die Piratenpartei hat nachgewiesen, dass jede um Löschung gebetene Hostingfirma den fraglichen Content innerhalb von Stunden gelöscht hat. Weltweit.

ENDGÜLTIG GELÖSCHT HAT.

Das bedeutet weitaus weniger Aufwand, als die Anstrebung einer bundesweiten Firewall, wie wir sie aus China kennen, wo alles, was gegen das Regime zuwiderläuft gesperrt wird. Fotos von Aufständischen, … DIE WAHRHEIT!

Ich möchte nicht polemisieren, aber wir sind wieder nur wenige Schritte von einer totalitären Überwachungsgesellschaft entfernt, die uns alle im Griff haben will. Stasi 2.0.

Habt ihr eine Ahnung, was das bedeutet?

Wahrscheinlich nicht, genauso wenig wie Horst Köhler. Mann, würd ich dem meine Meinung geigen, wenn der jetzt hier wäre.

UPDATE: Eine meiner treuen Leserinnen (meine Oma), hat mich darauf hingewiesen, dass meine öffentliche Kritik an Horst Köhler über die Grenze geschlagen ist. Nach §193 des Strafgesetzbuch war meine freie Meinungsäußerung zwar gesetzlich legal, da sie erlaubt “ehrverletzende Worte” zu verwenden, aber ich habe mich damit unter ein gewisses Niveau begeben, das ich sonst halten möchte. Ich nehme die Beleidigungen, die ich im Eifer des Gefechts, in höchster Aufregung über diesen Gesetzesbeschluss, geschrieben habe, zurück. Sie war sehr aufgebracht und enttäuscht von mir. Das tut mir leid! Solche Worte habe ich von dir nicht gelernt, Oma. Aber sowas kommt in einigen meiner Lieblingsfilme, –bücher vor und auch in meinem eigenen Roman Kubilabala.